Grüner Veltliner 2016

Strahlendes helles Strohgelb, im Duft nach reifen gelben Früchten, würzige Aromatik. Am Gaumen feingliedrig, reife Tropenfruchtanklänge. Elegant, saftige Steinobstnote mit harmonischer Säurestruktur, mineralisch, pikant und trinkanimierend.

Handlese am 26. September, Vorselektion im Weingarten, nachselektiert am Sortierband im Keller, kurze Maischestandzeit, schonende Pressung, Spontanvergärung, Flaschenfüllung am 22. Dezember 2016.

Vol. Alc. 13,0 | RZ 1,0 | Säure 7,0

38-Jährige Rebstöcke auf reinem Lössboden mit wasserführenden Lehmschichten bilden ideale Voraussetzungen für diese Sorte. Der kühle Wind (meist aus nordwestlicher Richtung) sorgt für die feine Textur und meist exotische Aromatik dieses Weines.

Braucht jemand einen Grünen Veltliner aus der Thermenregion? Nein, nicht wirklich. Es gibt ja genügend andere Gegenden in Österreich, die dieses Thema Jahr für Jahr abhandeln. Was jedoch die wenigsten wissen ist, dass der Grüne Veltliner bis vor einiger Zeit die verbreitetste Sorte der Thermenregion und Reisenbergs war. Wir bleiben daher dabei und unsere Ergebnisse zeigen, dass nicht nur Liebe und Leidenschaft dafür sprechen, dies auch in Zukunft zu tun.

Pinot Noir Goldberg 2013

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Feine rote Waldbeeren, ein Hauch von Himbeermark, zart nach Weichsel und Kirsche mit angenehmer Kräuterwürze unterlegt. Feine florale Kirschfrucht und Orangenzesten. Saftig, komplex, rotbeerige Nuancen, feiner Säurebogen, gut integrierte Tannine, zart nach Nougat im Abgang. Delikat mit einer feinen Mineralik im Nachhall ausgestattet.

Handlese 29. September bis 1. Oktober 2013, Vorselektion im Weingarten, nachselektiert am Sortierband im Keller, Verarbeitung nach dem Schwerkraftprinzip, 24 Tage Spontanvergärung in offenen Holzbottichen, Lagerung in kleinen Holzfässern, Flaschenfüllung 10. Oktober 2015.

Vol. Alc. 13,5 | RZ 1,0 | Säure 5,1

Goldberg nennt sich die einzige nennenswerte Erhebung im südlichen Wiener Becken bei Reisenberg in der Thermenregion. Hier gedeihen auf den nach Südosten ausgerichteten Terrassen, die bis 24-jährigen Rebstöcke auf Schluffboden mit wasserführenden Lehmschichten. Der Boden ist stark von Kalk- und Eisensedimenten durchzogen. Durch permanenten kühlen Wind, werden die Trauben auch in der warmen Jahreszeit abgekühlt.

Weil sich der Goldberg in unserer Heimatgemeinde befindet und wir unsere ganze Kindheit auf unserem "Bichl" (Hügel) verbringen durften, liegt er uns ganz besonders am Herzen. Dass wir diesen Hügel jetzt zur Produktion unserer Lagenweine verwenden dürfen, ist uns eine echte Freude.

Pinot Noir Zwergsberg 2013

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Einladende Waldbeer- und Cassisnoten, feine balsamische Nuancen, zart nach Lakritze, etwas Grafit und dunkler Mineralik. Saftig, reife Kirschen, zart nach Orangen, gut integriertes Tannin, frischer Säurebogen, extraktsüß. Mineralisch-salzig und finessenreich im Abgang. Perfekte Balance mit sehr gutem Potenzial.

Handlese 29. September 2013, Vorselektion im Weingarten, nachselektiert am Sortierband im Keller, Verarbeitung nach dem Schwerkraftprinzip ohne Pumpe, 25 Tage Spontanvergärung in offene Holzfässer, händisches Untertauchen, 32 Monate Reifung in 600 l Holzfässer, Flaschenfüllung 23. Juni 2016, erst nach weiteren 3 Monaten Flaschenreife gelangt der Wein im Verkauf.

Vol. Alc. 13,5 | RZ 1,0 | Säure 5,1

Zwergsberg ist eine Einzellage am Goldberg in Reisenberg. Der Name stammt von einem Weingarten der ausschließlich aus kurzen Reihen bestand. So wurde durch den Dialekt aus den "Zwergsreihen" der Zwergsberg. Die exponierte Paradelage setzt sich aus Lössboden mit Kalk-, Eisen- und wasserdurchlässigen Lehmschichten zusammen. Uns faszinieren die Weine vom Zwergsberg immer durch filigrane Eleganz und gleichzeitiger Komplexität.

Nur in Jahren mit besonders günstigem Witterungsverlauf keltern wir diesen besonderen Reservewein. Daher gibt es nicht sehr viel von ihm (sorry Freunde! ;-).